Bürgergeld ersetzt Hartz IV

Ein Schritt zur Entbürokratisierung?

Aus Hartz IV wird Bürgergeld

Was ändert sich jetzt?

Wörtlich heißt es im Sondierungspapier der  SPD, Grüne und FDP:

„Anstelle der bisherigen Grundsicherung (Hartz IV) werden wir ein Bürgergeld einführen. Das Bürgergeld soll die Würde des und der Einzelnen achten, zur gesellschaftlichen Teilhabe befähigen sowie digital und unkompliziert zugänglich sein.“

Vorab sei gesagt, es handelt sich nicht um eine Art bedingungsloses Grundeinkommen. 

Der Bezug von Bürgergeld soll in den ersten zwei Jahren ohne Anrechnung des Vermögens oder Überprüfung der Wohnverhältnisse möglich sein. Nach diesen zwei Jahren soll das sogenannte „Schonvermögen“, also das Eigentum bspw. für Eigenheim, das für die Berechnung der Grundsicherung nicht berücksichtigt wird, angehoben werden.

Des Weiteren soll das Bürgergeld auch die Zuverdienstmöglichkeiten maßgeblich verbessern. 

Der Umbau des Grundsicherungssystems von Hartz IV zum Bürgergeld soll bis Ende 2022 erfolgen. Eine Entbürokratisierung soll durch ein unkompliziertes und digitales Antragsverfahren ermöglicht werden. Sanktionen, wie bspw. die Nichtteilnahme oder Abbruch an einer Weiterbildung, sollen weiterhin möglich sein.

 Fokus auf Stärken und Fähigkeiten

Ein Kompetenzfeststellungsverfahren jedes Einzelnen soll beispielsweise helfen, die individuellen Stärken sowie Fähigkeiten inkl. der Entwicklungsbedürfnisse herauszufinden um den nachhaltigen Eintritt in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Im Rahmen eines Aktivierungs – und Vermittlungsgutscheines stellen wir mit Dir gemeinsam fest, wo deine persönliche Reise hingeht.

Anreize zur Weiterbildung und Qualifizierung

Der Plan gegen Fachkräftemangel

Weiterbildungen, Zusatz-Qualifizierungen sowie Ausbildungen sollen stärker gefördert werden. Dem gegenüber sollen auch Anreize zur Teilnahme geschaffen werden.

  1. Es wird derzeit über eine befristete Bonuszahlungen debattiert. Hierfür sollen SGB II- und III-Leistungsberechtigte bei beruflicher Qualifizierung künftig pro Monat ein zusätzliches Weiterbildungsbonus von 150 Euro erhalten.
  2. Zudem soll ermöglicht werden, einen Anspruch auf ALG 2 für mindestens drei Monate zu erhalten, falls keine Arbeitsaufnahme nach Weiterbildung erfolgt.

Höhe des Bürgergeldes

Hinzuverdienstmöglichkeiten und Schonvermögen

Laut Daten des Statistischen Bundesamtes steigen die Verbraucherpreise kontinuierlich. Die Höhe des Bürgergeldes entspricht noch den Hartz-IV-Regelsatz bis zum Ende der Koalitionsverhandlungen. Dieser wird ab 2022 auf 449 Euro angehoben.

Die Grundsicherung soll die Lebenshaltungskosten angemessen decken. Des Weiteren wird über eine Kindergrundsicherung debattiert.

Erste Schritte zur Abmilderung sind hierzu Folgende:

  1. Es besteht die Möglichkeit sich mehr Geld hinzuzuverdienen, sei es im Rahmen einer Selbständigkeit oder durch einen Job.
  2. Eine weitere, dauerhafte Entlastung soll die Anhebung des Schonvermögens mit sich bringen. Darlehenskosten für das Eigenheim und erhöhte Mieten können somit unbürokratisch mit dem Bürgergeld ausgezahlt werden. 

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Bürgergeld ersetzt Hartz IV

Ein Schritt zur Entbürokratisierung?

Wörtlich heißt es im Sondierungspapier der  SPD, Grüne und FDP:

„Anstelle der bisherigen Grundsicherung (Hartz IV) werden wir ein Bürgergeld einführen. Das Bürgergeld soll die Würde des und der Einzelnen achten, zur gesellschaftlichen Teilhabe befähigen sowie digital und unkompliziert zugänglich sein.“

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Vorab sei gesagt, es handelt sich nicht um eine Art bedingungsloses Grundeinkommen. 

Der Bezug von Bürgergeld soll in den ersten zwei Jahren ohne Anrechnung des Vermögens oder Überprüfung der Wohnverhältnisse möglich sein. Nach diesen zwei Jahren soll das sogenannte „Schonvermögen“, also das Eigentum bspw. für Eigenheim, das für die Berechnung der Grundsicherung nicht berücksichtigt wird, angehoben werden.

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Des Weiteren soll das Bürgergeld auch die Zuverdienstmöglichkeiten maßgeblich verbessern. 

Der Umbau des Grundsicherungssystems von Hartz IV zum Bürgergeld soll bis Ende 2022 erfolgen. Eine Entbürokratisierung soll durch ein unkompliziertes und digitales Antragsverfahren ermöglicht werden. Sanktionen, wie bspw. die Nichtteilnahme oder Abbruch an einer Weiterbildung, sollen weiterhin möglich sein.

 Fokus auf Stärken und Fähigkeiten

Ein Kompetenzfeststellungsverfahren jedes Einzelnen soll beispielsweise helfen, die individuellen Stärken sowie Fähigkeiten inkl. der Entwicklungsbedürfnisse herauszufinden um den nachhaltigen Eintritt in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.

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Anreize zur Weiterbildung und Qualifizierung

Der Plan gegen Fachkräftemangel

Weiterbildungen, Zusatz-Qualifizierungen sowie Ausbildungen sollen stärker gefördert werden. Dem gegenüber sollen auch Anreize zur Teilnahme geschaffen werden.

  1. Es wird derzeit über eine befristete Bonuszahlungen debattiert. Hierfür sollen SGB II- und III-Leistungsberechtigte bei beruflicher Qualifizierung künftig pro Monat ein zusätzliches Weiterbildungsbonus von 150 Euro erhalten.
  2. Zudem soll ermöglicht werden, einen Anspruch auf ALG 2 für mindestens drei Monate zu erhalten, falls keine Arbeitsaufnahme nach Weiterbildung erfolgt.

Höhe des Bürgergeldes

Hinzuverdienstmöglichkeiten und Schonvermögen

Laut Daten des Statistischen Bundesamtes steigen die Verbraucherpreise kontinuierlich. Die Höhe des Bürgergeldes entspricht noch den Hartz-IV-Regelsatz bis zum Ende der Koalitionsverhandlungen. Dieser wird ab 2022 auf 449 Euro angehoben.

Die Grundsicherung soll die Lebenshaltungskosten angemessen decken. Des Weiteren wird über eine Kindergrundsicherung debattiert.

Erste Schritte zur Abmilderung sind hierzu Folgende:

  1. Es besteht die Möglichkeit sich mehr Geld hinzuzuverdienen, sei es im Rahmen einer Selbständigkeit oder durch einen Job.
  2. Eine weitere, dauerhafte Entlastung soll die Anhebung des Schonvermögens mit sich bringen. Darlehenskosten für das Eigenheim und erhöhte Mieten können somit unbürokratisch mit dem Bürgergeld ausgezahlt werden.