9. März 2022

Überbrückungshilfe III

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Überbrückungshilfe
Überbrückungshilfe 3 (plus) und 4– Jetzt beantragen & Fixkosten decken

Mit der Überbrückungshilfe 3 plus und 4 kannst Du schnell einen großen Teil der Fixkosten decken. Wir erklären Dir, wie Du mit uns erfolgreich deinen Antrag stellen kannst und mit welcher Zuschuss Dir zusteht.

Dein Antrag zur  Überbrückungshilfe 

Du willst Überbrückungshilfe  beantragen und benötigst weitere Informationen? Fülle einfach das Formular aus und wir setzen uns zeitnah mit Dir in Verbindung, um alle Fragen zu klären und den weiteren Verlauf des Antrags für Überbrückungshilfe zu besprechen.

Wie kann ich den Antrag auf Überbrückungshilfe stellen?

Ein Antrag auf Überbrückungshilfe kann, wie auch die anderen staatlichen Corona-Hilfen, nur über eine/n Rechtsanwält/in, Steuerberater/inn, Steuerbevollmächtigte/r oder Wirtschaftsprüfer/in gestellt werden. Diese Einschränkung soll den Missbrauch staatlicher Zuschüsse verhindern.

Der Staat erstattet Dir bis zu 100 % der Kosten für die Beantragung. Den Antrag kannst Du über uns stellen.

Durch unser digitales Know-How und jahrelanger Erfahrung mit staatlichen Anträgen können wir mit Dir deinen Antrag erfolgreich und schnell einreichen. Durchschnittlich über 20.000 Euro bekommen Unternehmen je nach Situation vom Staat als Zuschuss bewilligt.

Das Antragsverfahren über uns läuft dabei wie folgt ab:

  • Bis zum 30.April 2022 können Erst- und Änderungsanträge gestellt werden. Dafür füllst du unser Überbrückungshilfe-Formular aus und sendest deine Anfrage bequem per Knopfdruck an Orangewerk.
  • Sobald wir die Anfrage erhalten haben, setzt sich unsere Rechtsanwältin oder unsere Steuerberater mit Dir in Kontakt.
  • Diese überprüfen deine eingegeben Daten und wird stellen deinen Antrag für Überbrückungshilfe fertig.
  • Nach Freigabe von Dir reichen wir deinen Antrag bei der zuständigen Behörde der Bundesregierung ein.

Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro, die bis zum 31.Oktober 2020 gegründet wurden und von der Corona-Pandemie betroffen sind, können mit der Überbrückungshilfe  Unterstützung der betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von mind. 30% beantragen. (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche).

Mit der Überbrückungshilfe  unterstützt die Bundesregierung alle oben genannten Betroffenen mit einer Förderung bis zu 100% der Fixkosten.

Um eine schnellstmögliche Antragsbewilligung zu ermöglichen und Missbrauchsfälle zu vermeiden, kann der Antrag ausschließlich durch einen prüfenden Dritten (z.B. Rae /StB) im Auftrag des Antragsstellers an die Bewilligungsstellen der Bundesregierung gestellt werden. Wir unterstützen Dich gerne mit unseren Experten. 

Die Kosten für den Antrag musst Du zunächst selbst tragen. Du kannst aber im Rahmen der Überbrückungshilfe grundsätzlich (anteilig) wie andere förderfähige Fixkosten zur Erstattung einreichen. Hierzu reicht auch die Einreichung des Angebots.

Der Anteil der Erstattung entspricht dem Erstattungssatz der Corona-Überbrückungshilfe im entsprechenden Fördermonat. Die restlichen Kosten sind von Dir selbst zu tragen.

Kommt es im Rahmen der Schlussabrechnung zu einer Rückforderung (etwa weil sich herausstellt, dass der tatsächliche Umsatzrückgang geringer war als der prognostizierte Umsatzrückgang), fällt die Erstattung der Kosten entsprechend geringer aus (zum Beispiel Erstattung von bis zu 60 Prozent statt 100 Prozent der Kosten, wenn der tatsächliche Umsatzrückgang zwischen 50 Prozent und 70 Prozent lag, der prognostizierte Umsatzrückgang jedoch mehr als 70 Prozent betrug).

Falls du aufgrund von geringeren als erwarteten Umsatzeinbrüchen die volle Überbrückungshilfe zurückzahlen musst, erhältst du dennoch einen Zuschuss in Höhe von 40 Prozent zu den Kosten für die Rechtsanwältin.

Die Überbrückungshilfe  erstattet einen Anteil in Höhe von

  • bis zu 100 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent
  • bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
  • bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 Prozent und < 50 Prozent

im Fördermonat im Vergleich zum entsprechenden Monat des Vorjahres.

1. Mieten und Pachten
• Mieten und Pachten für Gebäude, Grundstücke und Räumlichkeiten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens stehen inklusive Mietnebenkosten
• Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer, wenn sie bereits 2019 in entsprechender Form steuerlich abgesetzt worden sind/werden (volle steuerlich absetzbare Kosten, anteilig für die Fördermonate)

2. Weitere Mietkosten
• Miete von betrieblich genutzten Fahrzeugen und Maschinen, entsprechend ihres nach steuerlichen Vorschriften ermittelten Nutzungsanteils (inklusive Operating Leasing / Mietkaufverträge)
• Miete für Geldspielgeräte (beispielsweise in der Gastronomie)

3. Zinsaufwendungen für betriebliche Kredite und Darlehen
• Stundungszinsen bei Tilgungsaussetzung
• Zahlungen für die Kapitalüberlassung an Kreditgeber der Unternehmung, mit denen ein Kreditvertrag abgeschlossen worden ist (zum Beispiel für Bankkredite)
• Kontokorrentzinsen

4. Handelsrechtliche Abschreibungen für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in Höhe von 50 Prozent des Abschreibungsbetrages, wobei für das Gesamtjahr ermittelte Abschreibungsbeträge pro rata temporis auf den jeweiligen Förderzeitraum anzupassen sind.
• Planmäßige handelsrechtliche Abschreibungen für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens und Corona-bedingte außerplanmäßige handelsrechtliche Abschreibungen für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens

5. Finanzierungskostenanteil von Leasingraten
• Aufwand für den Finanzierungskostenanteil für Finanzierungsleasingverträge
(Wenn keine vertragliche Festlegung oder keine Information der Leasinggesellschaft vorliegen, kann der Finanzierungskostenanteil durch die Zinszahlenstaffelmethode ermittelt werden. Alternativ können pauschal 2 Prozent der Monatsraten erfasst werden.)

6. Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten und geleasten Vermögensgegenständen, einschließlich der EDV17

• Zahlungen für Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten Vermögensgegenständen, einschließlich der EDV, sofern diese aufwandswirksam sind (= Erhaltungs-aufwand), abgerechnet wurden (Teil-)Rechnung liegt vor) und nicht erstattet werden (zum Beispiel durch Versicherungsleistungen).

• Es können defekte Wirtschaftsgüter bis zur Schwelle für geringwertige Wirtschaftsgüter erstattet werden.
• Soweit die geltend gemachten Ausgaben jene aus 2019 nicht übersteigen, ist davon auszugehen, dass die Kosten betriebsnotwendig sind.

7. Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung
• Inklusive Kosten für Kälte und Gas

8. Grundsteuern

9. Betriebliche Lizenzgebühren
zum Beispiel für IT-Programme
• Zahlungen für Lizenzen für die Nutzung von gewerblichen Schutzrechten, Patenten und so weiter

10. Versicherungen, Abonnements und andere feste betriebliche Ausgaben
• Kosten für Telekommunikation (Telefon- und Internet, Server, Rundfunkbeitrag und so weiter)
• Gebühren für Müllentsorgung, Straßenreinigung etc.
• Kfz-Steuer für gewerblich genutzte PKW und andere in fixer Höhe regelmäßig anfallende Steuern
• Betriebliche fortlaufende Kosten für externe Dienstleister, zum Beispiel Kosten für die Finanz- und Lohnbuchhaltung, die Erstellung des Jahresabschlusses, Reinigung, IT-Dienstleisterinnen und Diesntleister, Hausmeisterdienste
• Kammerbeiträge und weitere Mitgliedsbeiträge
• Kontoführungsgebühren
• Zahlungen an die Künstlersozialkasse für beauftragte Künstlerinnen und Künstler
• Franchisekosten
• Tierfutter und Tierarztkosten für betrieblich notwendige Tiere (zum Beispiel im Falle landwirtschaftlicher Nutztierhaltung oder von Zirkus- und Zoounternehmen), maximal in Höhe der Kosten im Vorjahreszeitraum

11. Kosten für prüfende Dritte, die im Rahmen der Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe (4. Phase) anfallen.
• Kosten in Zusammenhang mit der Antragstellung (unter anderem Kosten für die Plausibilisierung der Angaben sowie Erstellung des Antrags) und Schlussabrechnung (Schätzung)
• Kosten für Beratungsleistungen in Zusammenhang mit Überbrückungshilfe (4. Phase) (Schätzung)
• Kosten für weitere Leistungen in Zusammenhang mit Corona-Hilfen, sofern diese im Rahmen der Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe (4. Phase) anfallen (zum Beispiel Abgrenzungsfragen bei der Beantragung von Überbrückungskrediten). (Schätzung)

12.Personalaufwendungen
[Hinweis: Personalaufwendungen werden pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten der Nummer 1 bis 11 dieser Tabelle berücksichtigt]

Personalkosten, die nicht vom Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden entweder pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten der Nummer 1 bis 11 dieser Tabelle berücksichtigt (Personalkostenpauschale). Dem Unternehmen müssen hierfür Personalkosten entstehen und es dürfen nicht alle Angestellten in kompletter Kurzarbeit sein. Alternativ zur Personalkostenpauschale können die Personalkosten mit der Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) gefördert werden (siehe hierzu Ziffer 2.9).

Unternehmen, die die branchenspezifischen Sonderregeln der Reisebranche (siehe Ziffer 2.5) oder der Veranstaltungs- und Kulturbranche (siehe Ziffer 2.7) in Anspruch nehmen dürfen, können die Personalkostenhilfe zusätzlich zur allgemeinen Personalkostenpauschale und alternativ zur Anschubhilfe in Anspruch nehmen.

13. Kosten für Auszubildende

• Lohnkosten inklusive Sozialversicherungsbeiträgen

• Unmittelbar mit der Ausbildung verbundene Kosten wie zum Beispiel Berufsschulkosten
• Kosten für FSJ’ler, FÖJ‘ler und BFD’ler (nur Eigenanteil)
• Kosten für Dual Studierende (Voraussetzung: Ausbildungsvertrag für gesamte Dauer der Ausbildung mit Ausbildungsvergütung)

14. Bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen bis zu 20.000 Euro pro Monat zur Umsetzung von Hygienekonzepten zur Eindämmung des Infektionsgeschehens.

Förderfähig sind Kosten, die im Zeitraum Juli 2021 bis September 2021 angefallen sind, sofern sie in der Liste in Anhang 3 enthalten sind. Das Fehlen einer Schlussrechnung zum Zeitpunkt der Antragstellung steht der Erstattungsfähigkeit der Kosten nicht entgegen; eine reine Beauftragung der baulichen Maßnahmen reicht hingegen nicht aus (mindestens Zwischenrechnungen erforderlich).

Die Anschaffung von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens ist in jedem Fall nur dann förderfähig, wenn diese zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung noch im Unternehmen vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, ist eine Rückzahlung der dafür erhaltenen Förderung fällig.

15. Marketing- und Werbekosten
Es dürfen nur die tatsächlich angefallenen Kosten angesetzt werden. Insgesamt dürfen die Marketing- und Werbekosten, die in der Überbrückungshilfe III, Überbrückungshilfe III Plus und Überbrückungshilfe IIII angesetzt wurden, die angefallenen Kosten für Marketing und Werbung im Jahr 2019 nicht übersteigen. Bei Unternehmen, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 31. Oktober 2020 gegründet wurden, Marketing- und Werbekosten maximal in Höhe der entsprechenden Ausgaben für zwölf Monate in einem beliebigen Zeitraum seit Gründung.

16. Ausgaben für Hygienemaßnahmen

Anhang 3 enthält eine Liste aller ansetzbarer Kosten.

• Das Fehlen einer Schlussrechnung zum Zeitpunkt der Antragstellung steht der Erstattungsfähigkeit der Kosten nicht entgegen; eine reine Beauftragung der Maßnahmen reicht hingegen nicht aus (mindestens Zwischenrechnungen erforderlich).

Zur Berücksichtigung der besonderen Corona-Situation sind Hygienemaßnahmen einschließlich investiver Maßnahmen entgegen der sonst gültigen Vorgaben auch förderfähig, wenn sie nach dem 1. Juli 2021 begründet sind.
Die Anschaffung von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens ist in jedem Fall nur dann förderfähig, wenn diese zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung noch im Unternehmen vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, ist eine Rückzahlung der dafür erhaltenen Förderung fällig.

17.Investitionen in Digitalisierung bis zu maximal 10.000 Euro im Förderzeitraum

Anhang 3 enthält eine Liste aller ansetzbarer Kosten.

Die Anschaffung von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens ist in jedem Fall nur dann förderfähig, wenn diese zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung noch im Unternehmen vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, ist eine Rückzahlung der dafür erhaltenen Förderung fällig.

18. Gerichtskosten, die Schuldner in einer Restrukturierungssache oder einer Sanierungsmoderation nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG) zu tragen haben, bis 20.000 Euro pro Monat.

Zu den Gerichtskosten zählen unter anderem
• Gebühren nach Nummer 2510-2525 KV GKG
• Auslagen, insbesondere:

• Vergütung der oder des Restrukturierungsbeauftragten und der Sanierungsmoderatorin beziehungsweise des Sanierungsmoderators nach §§ 80-83, 98 Absatz 2 StaRUG (Nummer 9017 des Kostenverzeichnisses zum Gerichtskostengesetz (KV GKG)).
• Nach dem Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG) zu zahlende Beträge (Nummer 9005 KV GKG, zum Beispiel Vergütung von Sachverständigen)

Hinweise:
• „Zur beziehungsweise zum Restrukturierungsbeauftragten ist eine oder ein für den jeweiligen Einzelfall geeignete oder geeigneter, in Restrukturierungs- und Insolvenzsachen erfahrene Steuerberaterin beziehungsweise ein erfahrener Steuerberater, Wirtschaftsprüferin beziehungsweise Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwältin beziehungsweise ein Rechtsanwalt oder eine sonstige natürliche Person mit vergleichbarer Qualifikation zu bestellen, die von den Gläubigern und Schuldnern unabhängig ist und die aus dem Kreis aller zur Übernahme des Amtes bereiten Personen auszuwählen ist“. (§74 Absatz 1 StaRUG).
• „Auf Antrag einer restrukturierungsfähigen Schuldnerin oder eines restrukturierungsfähigen Schuldners bestellt das Gericht eine geeignete, insbesondere geschäftskundige und von den Gläubigern und Schuldnern unabhängige natürliche Person zum Sanierungsmoderator.“ (§ 94 Abs 1 StaRUG)

“Neustart Hilfe Plus” geht auch in die Verlängerung .

Soloselbständige, Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum Corona-bedingt eingeschränkt ist, können die Neustart Hilfe Plus als einmalige Unterstützungsleistung in Höhe von 50% Prozent des im  Vergleichszeitraum erwirtschafteten Referenzumsatzes als Ergänzung (zu z.B. Grundsicherung) beantragen.  
Es werden max. 4.500 Euro für Soloselbständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften / max. 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften gefördert.

Aber Achtung:

Die Neustart Hilfe Plus ist ein Liquiditätsvorschuss, d.h. im Falle eines positiven Geschäftsverlaufs muss diese anteilig zurückgezahlt werden. Hat der Antragsteller Umsatzeinbußen von 60 Prozent oder mehr, kann der gewährte Vorschuss behalten werden.

Übrigens die Neustarthilfe Plus kannst du selbst beantragen, falls du hierzu Fragestellungen hast helfen wir Dir gerne gegen eine geringe Gebühr. 

Hast Du Fragen zu Deiner persönlichen Situation? Wir informieren Dich gerne!

9. März 2022

Überbrückungshilfe III

Tage
Stunden
Minuten

Überbrückungshilfe
Überbrückungshilfe 3 (plus) und 4– Jetzt beantragen & Fixkosten decken

Mit der Überbrückungshilfe 3 plus und 4 kannst Du schnell einen großen Teil der Fixkosten decken. Wir erklären Dir, wie Du mit uns erfolgreich deinen Antrag stellen kannst und mit welcher Zuschuss Dir zusteht.

Dein Antrag zur  Überbrückungshilfe 

Du willst Überbrückungshilfe  beantragen und benötigst weitere Informationen? Fülle einfach das Formular aus und wir setzen uns zeitnah mit Dir in Verbindung, um alle Fragen zu klären und den weiteren Verlauf des Antrags für Überbrückungshilfe zu besprechen.

Wie kann ich den Antrag auf Überbrückungshilfe stellen?

Ein Antrag auf Überbrückungshilfe kann, wie auch die anderen staatlichen Corona-Hilfen, nur über eine/n Rechtsanwält/in, Steuerberater/inn, Steuerbevollmächtigte/r oder Wirtschaftsprüfer/in gestellt werden. Diese Einschränkung soll den Missbrauch staatlicher Zuschüsse verhindern.

Der Staat erstattet Dir bis zu 100 % der Kosten für die Beantragung. Den Antrag kannst Du über uns stellen.

Durch unser digitales Know-How und jahrelanger Erfahrung mit staatlichen Anträgen können wir mit Dir deinen Antrag erfolgreich und schnell einreichen. Durchschnittlich über 20.000 Euro bekommen Unternehmen je nach Situation vom Staat als Zuschuss bewilligt.

Das Antragsverfahren über uns läuft dabei wie folgt ab:

  • Bis zum 30.April 2022 können Erst- und Änderungsanträge gestellt werden. Dafür füllst du unser Überbrückungshilfe-Formular aus und sendest deine Anfrage bequem per Knopfdruck an Orangewerk.
  • Sobald wir die Anfrage erhalten haben, setzt sich unsere Rechtsanwältin oder unsere Steuerberater mit Dir in Kontakt.
  • Diese überprüfen deine eingegeben Daten und wird stellen deinen Antrag für Überbrückungshilfe fertig.
  • Nach Freigabe von Dir reichen wir deinen Antrag bei der zuständigen Behörde der Bundesregierung ein.

Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro, die bis zum 31.Oktober 2020 gegründet wurden und von der Corona-Pandemie betroffen sind, können mit der Überbrückungshilfe  Unterstützung der betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von mind. 30% beantragen. (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche).

Mit der Überbrückungshilfe  unterstützt die Bundesregierung alle oben genannten Betroffenen mit einer Förderung bis zu 100% der Fixkosten.

Um eine schnellstmögliche Antragsbewilligung zu ermöglichen und Missbrauchsfälle zu vermeiden, kann der Antrag ausschließlich durch einen prüfenden Dritten (z.B. Rae /StB) im Auftrag des Antragsstellers an die Bewilligungsstellen der Bundesregierung gestellt werden. Wir unterstützen Dich gerne mit unseren Experten. 

Die Kosten für den Antrag musst Du zunächst selbst tragen. Du kannst aber im Rahmen der Überbrückungshilfe grundsätzlich (anteilig) wie andere förderfähige Fixkosten zur Erstattung einreichen. Hierzu reicht auch die Einreichung des Angebots.

Der Anteil der Erstattung entspricht dem Erstattungssatz der Corona-Überbrückungshilfe im entsprechenden Fördermonat. Die restlichen Kosten sind von Dir selbst zu tragen.

Kommt es im Rahmen der Schlussabrechnung zu einer Rückforderung (etwa weil sich herausstellt, dass der tatsächliche Umsatzrückgang geringer war als der prognostizierte Umsatzrückgang), fällt die Erstattung der Kosten entsprechend geringer aus (zum Beispiel Erstattung von bis zu 60 Prozent statt 100 Prozent der Kosten, wenn der tatsächliche Umsatzrückgang zwischen 50 Prozent und 70 Prozent lag, der prognostizierte Umsatzrückgang jedoch mehr als 70 Prozent betrug).

Falls du aufgrund von geringeren als erwarteten Umsatzeinbrüchen die volle Überbrückungshilfe zurückzahlen musst, erhältst du dennoch einen Zuschuss in Höhe von 40 Prozent zu den Kosten für die Rechtsanwältin.

Die Überbrückungshilfe  erstattet einen Anteil in Höhe von

  • bis zu 100 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent
  • bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
  • bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 Prozent und < 50 Prozent

im Fördermonat im Vergleich zum entsprechenden Monat des Vorjahres.

1. Mieten und Pachten
• Mieten und Pachten für Gebäude, Grundstücke und Räumlichkeiten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens stehen inklusive Mietnebenkosten
• Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer, wenn sie bereits 2019 in entsprechender Form steuerlich abgesetzt worden sind/werden (volle steuerlich absetzbare Kosten, anteilig für die Fördermonate)

2. Weitere Mietkosten
• Miete von betrieblich genutzten Fahrzeugen und Maschinen, entsprechend ihres nach steuerlichen Vorschriften ermittelten Nutzungsanteils (inklusive Operating Leasing / Mietkaufverträge)
• Miete für Geldspielgeräte (beispielsweise in der Gastronomie)

3. Zinsaufwendungen für betriebliche Kredite und Darlehen
• Stundungszinsen bei Tilgungsaussetzung
• Zahlungen für die Kapitalüberlassung an Kreditgeber der Unternehmung, mit denen ein Kreditvertrag abgeschlossen worden ist (zum Beispiel für Bankkredite)
• Kontokorrentzinsen

4. Handelsrechtliche Abschreibungen für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in Höhe von 50 Prozent des Abschreibungsbetrages, wobei für das Gesamtjahr ermittelte Abschreibungsbeträge pro rata temporis auf den jeweiligen Förderzeitraum anzupassen sind.
• Planmäßige handelsrechtliche Abschreibungen für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens und Corona-bedingte außerplanmäßige handelsrechtliche Abschreibungen für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens

5. Finanzierungskostenanteil von Leasingraten
• Aufwand für den Finanzierungskostenanteil für Finanzierungsleasingverträge
(Wenn keine vertragliche Festlegung oder keine Information der Leasinggesellschaft vorliegen, kann der Finanzierungskostenanteil durch die Zinszahlenstaffelmethode ermittelt werden. Alternativ können pauschal 2 Prozent der Monatsraten erfasst werden.)

6. Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten und geleasten Vermögensgegenständen, einschließlich der EDV17

• Zahlungen für Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten Vermögensgegenständen, einschließlich der EDV, sofern diese aufwandswirksam sind (= Erhaltungs-aufwand), abgerechnet wurden (Teil-)Rechnung liegt vor) und nicht erstattet werden (zum Beispiel durch Versicherungsleistungen).

• Es können defekte Wirtschaftsgüter bis zur Schwelle für geringwertige Wirtschaftsgüter erstattet werden.
• Soweit die geltend gemachten Ausgaben jene aus 2019 nicht übersteigen, ist davon auszugehen, dass die Kosten betriebsnotwendig sind.

7. Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung
• Inklusive Kosten für Kälte und Gas

8. Grundsteuern

9. Betriebliche Lizenzgebühren
zum Beispiel für IT-Programme
• Zahlungen für Lizenzen für die Nutzung von gewerblichen Schutzrechten, Patenten und so weiter

10. Versicherungen, Abonnements und andere feste betriebliche Ausgaben
• Kosten für Telekommunikation (Telefon- und Internet, Server, Rundfunkbeitrag und so weiter)
• Gebühren für Müllentsorgung, Straßenreinigung etc.
• Kfz-Steuer für gewerblich genutzte PKW und andere in fixer Höhe regelmäßig anfallende Steuern
• Betriebliche fortlaufende Kosten für externe Dienstleister, zum Beispiel Kosten für die Finanz- und Lohnbuchhaltung, die Erstellung des Jahresabschlusses, Reinigung, IT-Dienstleisterinnen und Diesntleister, Hausmeisterdienste
• Kammerbeiträge und weitere Mitgliedsbeiträge
• Kontoführungsgebühren
• Zahlungen an die Künstlersozialkasse für beauftragte Künstlerinnen und Künstler
• Franchisekosten
• Tierfutter und Tierarztkosten für betrieblich notwendige Tiere (zum Beispiel im Falle landwirtschaftlicher Nutztierhaltung oder von Zirkus- und Zoounternehmen), maximal in Höhe der Kosten im Vorjahreszeitraum

11. Kosten für prüfende Dritte, die im Rahmen der Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe (4. Phase) anfallen.
• Kosten in Zusammenhang mit der Antragstellung (unter anderem Kosten für die Plausibilisierung der Angaben sowie Erstellung des Antrags) und Schlussabrechnung (Schätzung)
• Kosten für Beratungsleistungen in Zusammenhang mit Überbrückungshilfe (4. Phase) (Schätzung)
• Kosten für weitere Leistungen in Zusammenhang mit Corona-Hilfen, sofern diese im Rahmen der Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe (4. Phase) anfallen (zum Beispiel Abgrenzungsfragen bei der Beantragung von Überbrückungskrediten). (Schätzung)

12.Personalaufwendungen
[Hinweis: Personalaufwendungen werden pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten der Nummer 1 bis 11 dieser Tabelle berücksichtigt]

Personalkosten, die nicht vom Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden entweder pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten der Nummer 1 bis 11 dieser Tabelle berücksichtigt (Personalkostenpauschale). Dem Unternehmen müssen hierfür Personalkosten entstehen und es dürfen nicht alle Angestellten in kompletter Kurzarbeit sein. Alternativ zur Personalkostenpauschale können die Personalkosten mit der Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) gefördert werden (siehe hierzu Ziffer 2.9).

Unternehmen, die die branchenspezifischen Sonderregeln der Reisebranche (siehe Ziffer 2.5) oder der Veranstaltungs- und Kulturbranche (siehe Ziffer 2.7) in Anspruch nehmen dürfen, können die Personalkostenhilfe zusätzlich zur allgemeinen Personalkostenpauschale und alternativ zur Anschubhilfe in Anspruch nehmen.

13. Kosten für Auszubildende

• Lohnkosten inklusive Sozialversicherungsbeiträgen

• Unmittelbar mit der Ausbildung verbundene Kosten wie zum Beispiel Berufsschulkosten
• Kosten für FSJ’ler, FÖJ‘ler und BFD’ler (nur Eigenanteil)
• Kosten für Dual Studierende (Voraussetzung: Ausbildungsvertrag für gesamte Dauer der Ausbildung mit Ausbildungsvergütung)

14. Bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen bis zu 20.000 Euro pro Monat zur Umsetzung von Hygienekonzepten zur Eindämmung des Infektionsgeschehens.

Förderfähig sind Kosten, die im Zeitraum Juli 2021 bis September 2021 angefallen sind, sofern sie in der Liste in Anhang 3 enthalten sind. Das Fehlen einer Schlussrechnung zum Zeitpunkt der Antragstellung steht der Erstattungsfähigkeit der Kosten nicht entgegen; eine reine Beauftragung der baulichen Maßnahmen reicht hingegen nicht aus (mindestens Zwischenrechnungen erforderlich).

Die Anschaffung von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens ist in jedem Fall nur dann förderfähig, wenn diese zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung noch im Unternehmen vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, ist eine Rückzahlung der dafür erhaltenen Förderung fällig.

15. Marketing- und Werbekosten
Es dürfen nur die tatsächlich angefallenen Kosten angesetzt werden. Insgesamt dürfen die Marketing- und Werbekosten, die in der Überbrückungshilfe III, Überbrückungshilfe III Plus und Überbrückungshilfe IIII angesetzt wurden, die angefallenen Kosten für Marketing und Werbung im Jahr 2019 nicht übersteigen. Bei Unternehmen, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 31. Oktober 2020 gegründet wurden, Marketing- und Werbekosten maximal in Höhe der entsprechenden Ausgaben für zwölf Monate in einem beliebigen Zeitraum seit Gründung.

16. Ausgaben für Hygienemaßnahmen

Anhang 3 enthält eine Liste aller ansetzbarer Kosten.

• Das Fehlen einer Schlussrechnung zum Zeitpunkt der Antragstellung steht der Erstattungsfähigkeit der Kosten nicht entgegen; eine reine Beauftragung der Maßnahmen reicht hingegen nicht aus (mindestens Zwischenrechnungen erforderlich).

Zur Berücksichtigung der besonderen Corona-Situation sind Hygienemaßnahmen einschließlich investiver Maßnahmen entgegen der sonst gültigen Vorgaben auch förderfähig, wenn sie nach dem 1. Juli 2021 begründet sind.
Die Anschaffung von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens ist in jedem Fall nur dann förderfähig, wenn diese zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung noch im Unternehmen vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, ist eine Rückzahlung der dafür erhaltenen Förderung fällig.

17.Investitionen in Digitalisierung bis zu maximal 10.000 Euro im Förderzeitraum

Anhang 3 enthält eine Liste aller ansetzbarer Kosten.

Die Anschaffung von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens ist in jedem Fall nur dann förderfähig, wenn diese zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung noch im Unternehmen vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, ist eine Rückzahlung der dafür erhaltenen Förderung fällig.

18. Gerichtskosten, die Schuldner in einer Restrukturierungssache oder einer Sanierungsmoderation nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG) zu tragen haben, bis 20.000 Euro pro Monat.

Zu den Gerichtskosten zählen unter anderem
• Gebühren nach Nummer 2510-2525 KV GKG
• Auslagen, insbesondere:

• Vergütung der oder des Restrukturierungsbeauftragten und der Sanierungsmoderatorin beziehungsweise des Sanierungsmoderators nach §§ 80-83, 98 Absatz 2 StaRUG (Nummer 9017 des Kostenverzeichnisses zum Gerichtskostengesetz (KV GKG)).
• Nach dem Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG) zu zahlende Beträge (Nummer 9005 KV GKG, zum Beispiel Vergütung von Sachverständigen)

Hinweise:
• „Zur beziehungsweise zum Restrukturierungsbeauftragten ist eine oder ein für den jeweiligen Einzelfall geeignete oder geeigneter, in Restrukturierungs- und Insolvenzsachen erfahrene Steuerberaterin beziehungsweise ein erfahrener Steuerberater, Wirtschaftsprüferin beziehungsweise Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwältin beziehungsweise ein Rechtsanwalt oder eine sonstige natürliche Person mit vergleichbarer Qualifikation zu bestellen, die von den Gläubigern und Schuldnern unabhängig ist und die aus dem Kreis aller zur Übernahme des Amtes bereiten Personen auszuwählen ist“. (§74 Absatz 1 StaRUG).
• „Auf Antrag einer restrukturierungsfähigen Schuldnerin oder eines restrukturierungsfähigen Schuldners bestellt das Gericht eine geeignete, insbesondere geschäftskundige und von den Gläubigern und Schuldnern unabhängige natürliche Person zum Sanierungsmoderator.“ (§ 94 Abs 1 StaRUG)

“Neustart Hilfe Plus” geht auch in die Verlängerung .

Soloselbständige, Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum Corona-bedingt eingeschränkt ist, können die Neustart Hilfe Plus als einmalige Unterstützungsleistung in Höhe von 50% Prozent des im  Vergleichszeitraum erwirtschafteten Referenzumsatzes als Ergänzung (zu z.B. Grundsicherung) beantragen.  
Es werden max. 4.500 Euro für Soloselbständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften / max. 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften gefördert.

Aber Achtung:

Die Neustart Hilfe Plus ist ein Liquiditätsvorschuss, d.h. im Falle eines positiven Geschäftsverlaufs muss diese anteilig zurückgezahlt werden. Hat der Antragsteller Umsatzeinbußen von 60 Prozent oder mehr, kann der gewährte Vorschuss behalten werden.

Übrigens die Neustarthilfe Plus kannst du selbst beantragen, falls du hierzu Fragestellungen hast helfen wir Dir gerne gegen eine geringe Gebühr.